Hallo, kann ich Ihnen weiterhelfen? Suchen Sie was bestimmtes?

So würde ich wohl fragen, wenn jemand sich meinem Grundstück so nähern würde, wie er es mit Street View u.ä. kann. Bloß. dass ich den bei Street View gar nicht in meinem (fiktiven) Vorgarten herumtrampeln sehen kann.

Mein Kommentar zum Artikel “Google StreetView: Die Angst vor der Öffentlichmachung des öffentlichen Raums” und den Reaktionen auf Carta:

[...]
Es geht doch gar nicht darum, dass man sich nicht über Straßenzüge und Viertel im Allgemeinen informieren kann. Viel des Unmutes hat meines Erachtens mit der absichtlich erhöhten Kameraposition zu tun, die eben in Bereiche schielt, die nach (nicht nur deutscher) allgemeiner Auffassung privat sind.

Viele Befürworter erzählen immer einen von Imnetzurlaubmachen und umweltfreundlichen Städtetouren, aber es ist doch so: Wenn eine natürliche Person sich einen derartigen Einblick in meinen Vorgarten verschaffen wollte, wie es Street View tut, müsste er sich in einer Weise meinem Grundstück nähern, die zurecht Aufsehen und Unbehagen erregen würde und gesellschaftlich als unangemessen gilt. Er müsste über meinen Zaun gucken, meine Hecke zur Seite ziehen, etc. pp.

Was würde man wohl über einen Menschen denken, der sich so vor dem eigenen Haus verhält? Würde man sich nicht nach draußen begeben und ihn mal ganz freundlich fragen, was das soll? Und ist das tatsächlich die Hauptfreizeitbeschäftigung von denen, die vom Imnetzurlaubmachen schwadronieren?

Ich bin kein fortschrittsfeindlicher Rentner mit Gartenzwergsammlung (ich habe keine Hecke, keine Mauer, keinen Vorgarten), aber wer wie ich die Fragen mit “Nichts gutes – Ja – Hoffentlich nicht, arme Kreaturen” beantwortet, sollte sich vielleicht nochmal Gedanken darüber machen, ob der persönliche Nutzen von Street View u.ä. tatsächlich nicht zu teuer erkauft ist. Panoramaansichten von den Dingen, die man sich im Urlaub wirklich anschauen möchte, finden sich jedenfalls auch woanders.

100% kurzschlüssig, liebe Süddeutsche,

findet ihr sonst angetaner Leser VonFernSeher den von Ihnen mit

(dpa/bavo/gba)

unterschriebenen Artikel “Minister Röttgen rüffelt eigene Partei”, in dem es im letzten Absatz heißt:

Der Zuspruch für Röttgen im Bund und in Nordrhein-Westfalen hält sich jedoch derzeit  in Grenzen. Die Frage, ob Röttgen in der CDU eine größere Rolle spielen solle, beantworteten in einer Umfrage für den Stern nur 24 Prozent der Bürger mit “Ja”. Etwa drei Viertel möchten das jedoch nicht: 50 Prozent sagten ausdrücklich, dass Röttgen keinen größeren Einfluss haben solle, 26 Prozent zeigten sich unschlüssig, mochten sich damit aber nicht für den Bundesumweltminister aussprechen.

Machen wir das noch einmal langsam gemeinsam  …

Deutsch für den Kenner (2)

Es war nicht beabsichtigt, aber auch die zweite Schöpfung bewegt sich im Umfeld der Hopfenkaltschalen. Auch wenn Frau Schwarzer wahrscheinlich nie bestätigen würde, sich ihre veröffentlichte Meinung im Umfeld solcher Lokale zu suchen, der Vorwurf trifft:

Trinkhallengeschwätz

Udo Vonderlinden darf sich dafür die virtuelle Kennerbrosche anstecken und Frau Schwarzer sich überlegen, warum der kürzeste diesmal auch der treffenste Kommentar* ist.

*den ich hier auch gerne verlinkt hätte, aber das scheint auf jener Seite kaputt zu sein.

Redaktionssysteme(n), Links in (2)

Kurze Frage: Nach dem Lesen dieses Anreißers, wenn Sie sich zu einem Begriff einen Link wünschen dürften, welches Wort würden Sie wählen?

Schwimmen: EM in Budapest Biedermann macht ernst 11.08.2010, 16:58 2010-08-11 16:58:22 * Lesezeichen hinzufügen * Drucken * Versenden Weltrekordhalter Paul Biedermann schwimmt bei der EM in Budapest auf seiner Spezialstrecke 200 Meter Freistil der Konkurrenz deutlich davon und holt Gold. Ein Missbrauchsverdacht gegen einen deutschen Trainer trübt indes die Stimmung.

Na? Geben Sie zu, es brannte auch Ihnen unter den Nägeln. Was zur Hölle ist ein…?  …

Zum Abgewöhnen

Zu Ihnen, Herr Stadler,

und Ihren angeblich guten Gründen, Leser doch bitte für ihr Mitteilungsbedürfnis in den Kommentaren bezahlen zu lassen, fällt mir nicht mehr viel ein, standen doch die guten Sachen auf nzz.ch meist nicht in Ihren Artikeln, sondern darunter. Dank Ihres Faibles fürs intransparente Aussortieren weiß ich ja aber, was zu tun ist: Ich sortiere Sie aus meiner Lektüre aus. Ganz transparent und kostenlos.

Nimmt den Müll auch mit raus,

VonFernSeher