Advent {3}

Winterspelt 2044

Markt und Straßen stehn verlassen
Schwach erleuchtet noch ein Haus
Wachsam geh ich durch die Gassen
Alles sieht so friedlich aus

In die Fenster haben Frauen
Dünnes Sperrholz eingedrückt
Und die Kinder stehn und schauen
Hab’n die Messer still gezückt

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins off’ne Feld
Stählnes Glänzen, kaltes Schauern
Wie so weit und still die Welt

An den Pfählen hoch die Schlingen
Aus des Schnees Einsamkeit
Ragen herrenlose Klingen
O, du gnadenlose Zeit

Creative Commons Lizenzvertrag

Wie alle Narcotica, so findet man diese Zeilen auch hier.

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