Glanzstücke des Journalismus {02}

Manchmal gibt es Dinge, die versteht man wahrscheinlich nur, wenn man sie von einem Journalisten erklärt bekommt. Öfters gibt es Dinge, die versteht man wahrscheinlich nur, wenn man Journalist ist. Gewinner Gewinnerin[1] diesmal: wieder die taz.

Ich mache das nicht mit Absicht und es tut mir irgendwie auch leid. Das aber ist keine Kategorie. Wollte man dem Ganzen etwas Positives abgewinnen, dann höchstens, dass die taz bei der Produktion von Glanzstücken auch auf Journalisten im eigenen Haus zurückgreifen kann. Denn auch Richard Rother kommt nicht ohne Erkenntnis aus dem “Schlagabtausch um Stuttgart 21″, sprich dem ersten Schlichtungstag:

Dabei stellte sich auch heraus: Stuttgart 21 besteht im Grunde aus zwei Projekten. Zum einen soll der heutige Kopfbahnhof in großen Teilen abgerissen und durch einen unterirdischen Bahnhof ersetzt werden; zum anderen soll zwischen Wendlingen und Ulm eine neue Schnellfahrstrecke gebaut werden, …

Fragt sich nur, über was die taz die letzten zwanzig Jahre zu berichten glaubte. Bei der Schlichtung gab es also schon mindestens einen Gewinner.


  1. [1]Da predige ich Schülern und BinnenmajuskelbefürworterInnen immer den Unterschied zwischen Genus und Sexus und bekomme es dann selbst nicht hin. Zweimal. Asche! Mehr Asche!

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