Hohes Gericht (OVG Berlin-Brandenburg),

da haben Sie also einem muslimischen Schüler sein Recht aberkannt in seiner Schule während den Pausenzeiten zu beten. Dieser hatte dies inbesondere für die kalte Jahreszeit eingefordert, wenn sich die Gebete durch die frühe Dämmerung in die Schulzeit verschöben. Den Gebetsraum, damit die anderen nicht durch diesen (besonders im tiefkatholisch provinziellen Berlin verstörenden) Anblick gezeichnet würden, hatte die Schule wieder abschaffen wollen. Begründung: Da könnte ja jeder kommen. Heimlich geht also nicht mehr, dann geht es halt gar nicht mehr.

Bliebe nur noch eine Frage:

Kommt ein solches Urteil, während Metaljünger in Klassenräumen Kruzifixe falschherum baumeln lassen, jüdische Schüler und islamische Schülerinnen in geschlossenen Räumen Kopfbedeckungen tragen, sich andere wiederum in der Raucherecke vorm Ethikunterricht drücken und so alle zusammen schleichend den Untergang des Abendlandes herbeiführen, kommt da so eine Begründung nicht doch vielleicht aus derselben muffigen Ecke wie die Rentnerklicke, die nichts gegen Schwarze hat, nachts aber keinem begegnen möchte und der Ostersingkreis, der ja prinzipiell Schwule normal findet, wenn sie sich nicht unbedingt auf der Straße küssen müssen? Nicht so ein klein bisschen? Woher dann?

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VonFernSeher

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