VonFernSehTag {2}

Hinweis

Schon an diesem Samstag werde ich noch einen VonFernSehTag abhalten und der hat sogar eine einheitliche Überschrift: Testbild.

Alle Sendungen, die ich mir antun werde, haben irgendetwas mit Testen zu tun; im engeren und im weitesten Sinne, von spaßig bis bitterernst: Alle Vorschläge sind willkommen. Auf meiner Liste sind schon mal:

Ich werde und jeder andere kann dann testen, wie die öffentlich-rechtlichen Tester selbst abschneiden und die Links zum Vor-, Mit und Nachschauen nutzen. Und für Menschen mit Berg-DSL oder Abneigung gegen das Depublizieren empfehle ich das hier (für Obstfreunde besser hier).


➢ zu allen gebloggten VonFernSehTagen

Da sich bei mir immer wieder größere Mengen an Fernsehsendungen und Videopodcasts ansammeln, weil man das ja alles noch unbedingt gesehen haben will, schiebe ich dann und wann, wenn die Zeit es erlaubt, einen Tag vor der Glotze[1] ein, um dem Stapel etwas von seiner angsteinflößenden Höhe zu nehmen. (In Wirklichkeit wird der natürlich trotzdem immer noch höher, aber die Illusion ist Teil des Rituals.) Heute werde ich das Ganze zum zweiten Mal in meinem Blog begleiten.[2] Das hat vor allem zwei Gründe:

  1. Ich möchte die Beiträge empfehlen und nachher auch bewerten, auf dass eure Stapeln wachsen. Und natürlich freue ich mich selbst auf weitere Empfehlungen (ich weiß: schizo für den Stapel). Hoffentlich finde ich die eine oder andere neue Videopodcast-Perle oder zumindest ein paar neue Sendungen.
  2. All den GEZ-Gegnern möchte ich einmal zeigen, was sie vielleicht nicht mitbekommen und was wirklich den Kern des ÖR ausmacht. Anders als oft behauptet ist das nämlich kein reiner Mix aus Betroffenheitsrinne, miesen Spielshows und Humptata. Die meisten meiner deutschen Fernseh-Höhepunkte stammen immer noch von den ÖR. Schade nur, dass wahrscheinlich so mancher Link hier dann bald ins Nirvana führt. Gegen Depublizieren hilft nur das Hamstern daheim.
  3. Und dann noch einen:

  4. Ab sofort werde ich mehr Sendungen einbeziehen, die ursprünglich von einem ausländischen ÖR-Sender in Auftrag gegeben oder finanziert wurden, dann aber auch in Deutschland ausgestrahlt. Das, um zu sehen, ob es die anderen tatsächlich soviel besser machen.

Film ab!


1. Plastic Planet {ZDFinfo} 96min ★★☆☆☆

von und mit Werner Boote

Wie’s mir vorkommt: Der Film beginnt mit einem Flug über unberührte Natur, den und die es aber eigentlich gar nicht mehr gibt, obwohl der Flug nicht animiert aussieht. Mal sehen, was der Künstler uns damit sagen will. Hoffentlich wird nicht schon wieder ein Haus ausgeräumt, um zu sehen, wieviel Plastik wir doch alle daheim haben.[3] Die Sendung mit der Maus hat vor x Jahren damit angefangen und seitdem ist das eine Dokumentalistentrendsportart. Wie’s war: Aha, Glas und Beton sind also schwerer als Kunststoff, Plastik verrottet langsam[4] und es wird natürlich ein Haus ausgeräumt – und noch eins und noch eins und noch eins. Vielleich liegst es an meiner Vorbildung, aber viel Neues war für mich nicht dabei. Und gelogen getrickst wird auch, z.B. wenn es so hingestellt wird, als wüssten die Fabrikanten in Deutschland nicht, woraus die PET-Flaschenrohlinge (tech. Preform) sind. [5] Und dass sich Firmen nicht so gerne ihre Geschäftsgeheimnisse und Technologien entlocken lassen, ist wohl auch kaum eine Besonderheit beim Kunststoff. Der Film bringt leider viele pseudodokumentarische Szenen, wie die der gespielten Meditation, in der Boote mit einer Frau über ihre Silikonbrüste meditiert:

Wie fühlt es sich an? – Wie ein Teil von mir.

Extrem investigativ. Der Film hat dennoch seine Stärken, nämlich dann, wenn er die Gesundheitsgefahren (Mensch und Tier) bei der Herstellung und Benutzung von Plastik bespricht.[6] [7] Warum man die Experten dafür in die Steppe und auf Bergkuppen setzen muss, weiß wohl nur der Dramaturg Missionar selbst. Dem Film fehlt auch sonst erzählerisch jegliche Stringenz. Wichtiges Thema, aber leider viel zu wenig Doku- und viel zu viel -tainment.[8] ★★☆☆☆

Plastic Planet in der deutsch- und in der englischsprachigen IMDb.

2. Blut, Schweiß und T-Shirts {ZDFneo: neoDokus}, 4-teilig [1, 2, 3, 4], 215 min ★★★★☆

Wie’s mir vorkommt: jedenfalls anders, als es das ZDF will, dass es mir vorkommt. Was das ZDF dem Zuschauer nämlich nicht gerade auf die Nase bindet, ist, dass diese Dokumentation von Ricochet kommt, einem der großen Reality-TV-Produzenten für den britischen Raum (The Bachelor, Supernanny). Und dass es nur eine von drei “Blood, Sweat and …”-Produktionen ist. Trotzdem bin ich sehr gespannt, denn die Idee ist vielversprechend: Man nehme sechs junge Briten und verfrachte sie als ungelernte Arbeiter in die indische Textilindustrie. Viermal umrühren, dabei jedesmal ein bisschen weiter erhitzen und warten, bis es explodiert. Oder doch nicht? Ich werde sehen, was ich von diesem Stück “Factual Entertaiment” (so Ricochet) zu halten habe.

Wie’s war: Ja, es wurde bei jedem Teil noch einmal etwas krasser, aber das mag nicht nur dramaturgische, sondern auch ganz praktische Gründe haben. Denn die Teilnehmer wurden, so scheint es, überhaupt nicht auf das, was sie erwartet, vorbereitet. Die gemeine Reality-Show mag durch solche Momente gewinnen, aber hier ist es einfach nur störend, wenn man lang und breit und wiederholt erfährt, dass die beiden Männer (der Begriff ist irreführend in dem Zusammenhang) das Toilettenloch verstopft haben, weil ihnen keiner gesagt hat, dass Otto Normalinder kein Klopapier benutzt.

(Dies gilt nur für die vom ZDF versendete Version: Die erste Folge wurde deutlich gekürzt, wodurch logische Lücken entstehen, die trotz der häufigen Wiederholungen nicht geschlossen werden können.)

Wenn ich jetzt noch erwähne, dass die ständigen Rückblenden etwas nerven [9], sind die negativen Aspekte aber schon abgehakt[10] Tatsächlich handelt es sich bei der Serie um ein viel besseres Stück Fernsehen, als ich erwartet hatte. Da das Skript an sich schon fordernd genug ist, muss für den Unterhaltungsteil gar nicht mehr nachgelegt werden. Wenn der erste und damit angenehmste Arbeitgeber die renitente Rotzgöre Georgina und den Werbefuzzi Richard schon nur zum Zuknöpfen gebrauchen kann, wissen Einzimmerhotelbetreiberinnen, dass sie in den nächsten Folgen ein bisschen Persönlichkeitsentwicklung beiwohnen können. Von da an sinken die Arbeitsstandards proportional zu den Deckenhöhen, bis sich die Sechs in der letzten Woche in den Sweatshops der Slums von Mumbay wiederfinden.

Das richtig Gute an dem Ganzen ist aber der unverstellte Blick in die Leben der echten Textilarbeiter. Denn neben dem “Erziehungsauftrag” bleibt genug Platz, um die Zustände darzustellen, die es Europäern und Amerikanern erlauben zweimal im Jahr den Kleiderschrank umzudekorieren. Und man ahnt, wie es in den Fabriken zugeht, die den Produzenten die Türen nicht geöffnet haben. Und man sieht die Verzweifelten, die unter ihren Nähmaschinen schlafen, um die Miete zu sparen, und man spürt ihren Mut und ihre Haltung, wenn sie erzählen, wie sie sich für das Schulgeld und die Medikamente der Kinder aufopfern. Und man begreift die Schwere und die Dimension, auch wenn man schon tausende Male davon gehört und gelesen hat. Das ist die unheimliche Stärke der Dokumentation und man ist erschrocken, wie der Film und dadurch man selbst die Balance zwischen Unterhaltung und Überforderung findet.[11] Die nackten Tatsachen der Bekleidungsindustrie, unbedingt sehenswert ★★★★☆

Alle vier Folgen von Blut, Schweiß und T-Shirts werden in ZDFneo am 10. Dezember 2011 ab 12:00 Uhr wiederholt.

3. Unterwegs in der Weltgeschichte {ZDF: Terra-X}, 6-teilig [1, 2, 3, 4, 5, 6], 265 min, ★★★☆☆

mit Hape Kerkeling

Wie’s mir vorkommt: Sechs Folgen lang wird Hape also an der chinesischen Mauer loslaufen und uns einen Geschichtsabriss präsentieren. Ich erwarte keine allzu große Faktentreue und (hoffentliche gelungene) Verkleidungen für einen rundlichen blonden Mann, der reichlich Erfahrung als Adelsdarsteller gesammelt hat. Womit ich bei meiner eigentlichen Frage wäre: Was hat das Ganze in Terra-X zu suchen?

Wie’s war: Ich schule um auf öffentlich-rechtlicher Hellseher. Die Kostümierungen dürfen für den Zweck als gelungen bezeichnet werden und die Faktentreue war wohl nicht so wichtig. Das ändert sich schlagartig 1914, wenn mit der betroffenen Geste auch die Genauigkeit kommt. Ab dann gibt es übrigens auch keinen verkleideten Hape mehr – bis Hape Gorbatschow den roten Hörer auflegt und die Bilder seiner Vorgänger an die Wand schmeißt. Vorher, ja vorher darf auch mal Alexander der Große Bananen im Bettchen essen und Königin Viktoria in ihrem im Kamasutra lesen. Aber Despoten will man wohl nur karikieren, wenn sie schon lange genug zur Ruhe gebettet sind.

Allzu große Liebe zum Detail wäre da wohl auch eher das Haar als das Salz in der Suppe. Da wird Echnathon ausführlich präsentiert und trotzdem heißt es in derselben Folge etwas später, das Judentum wäre die erste monotheistische Religion gewesen. Da wird behauptet, die Azteken hätten jeden Tag einen Menschen dem Gott Tezcatlipoca geopfert. Richtig ist: einer im Jahr, der beim vorjährigen Toxcatl eingewilligt hatte und sich dann ein Jahr als Niederkunft des Gottes feiern ließ. Man soll ja keine Menschenleben zählen, aber so ein kleiner Unterschied ist das schon. Ich möchte es dabei belassen, auch wenn man das jetzt noch ein paar Seiten weiterführen könnte.

Denn Hape ist halt “Unterwegs in der Weltgeschichte” und nicht in einem Weltalmanach. Ein Anekdötchen hier, da eine Parodie, eine klitzekleine Provokation dort: Darum geht es und nicht um Hintergrundwissen oder historische Genauigkeit. Eine Bewertung auf dieser Ebene wird der Serie nicht gerecht. Andersherum heißt das aber auch: Die Serie wird der Reihe Terra-X nicht gerecht. Es hat wirklich Spaß gemacht[12], aber lernen konnte man dabei nichts. Über vier Stunden tolle Unterhaltung – mit Geschichtchen statt Geschichte. ★★★☆☆

Ich werde ja hier keine Anleitungen geben, aber mit einem modernen Browser und diesem Link kann man sich zumindest bei dieser Serie gegen das Depublizieren wehren.

danach:

4. Der Traum von der Unverwundbarkeit, aus: Terra Xpress {ZDFneo: neoDokus}, 29 min ★★☆☆☆

Wie’s mir vorkommt: Die ersten Folgen der von Terra Xpress haben mich nicht wirklich übermäßig beeindruckt. Jetzt wird scharf geschossen – auf Hightechtextilien. Aus der Materialwissenschaft dahinter kann man was Interessantes stricken . Wenn bloß der Moderator (Coolness: Eisschrank, Ausstrahlung: Eisschrank) seine alte Masche fallen lässt.

Wie’s war: Dirk Steffens bleibt nicht viel Zeit, um die Stimmung gefrieren zu lassen. Er hat viele Gesprächspartner und muss sich ja auch dauernd irgendeine Art Rüstung überstülpen. Von den Materialien dahinter erfährt man nach anfänglich guten Ansätzen nicht besonders viel.

Umso größer das Kaliber, umso schwieriger für die Weste.

Wer hätte es gedacht. Warum jetzt aber die Tatsache, dass eine Schutzweste aus Kunststofffasern keine Gewehrkugel aufhält, für einen Textilforscher “besorgniserregend” sein soll, weiß ich nicht. Ich hätte ja jetzt mal auf  “die Erwartungen erfüllend”, “nicht besonders aufsehenerregend” oder auch “jetzt nicht so überraschend” getippt, aber wahrscheinlich hat auch keiner den Textilforscher gefragt, was man ihm denn in den Mund legen solle. Außerdem ist Papier leichter und besser zu falten als Eisen. Und nachts ist’s kälter als draußen. Auch diese Sendung trägt das Terra zu Unrecht. Aber Dirk ist nicht Hape.[13]  Everything You Always Knew About Armour and Never Wanted to Ask, I’m Afraid ★★☆☆☆


Fazit

Über 500 min Fernsehen. Meine Augen sind müde, aber auch nicht trainiert. Der Durchschnittsdeutsche macht das an etwas mehr als zwei Tagen nieder. Also 182 161[14] mal im Jahr. Immer. Eine Bewertung durch einfaches Zusammenzählen nach Punkten wäre wohl sehr verfälschend, treten hier doch zwei Einzelstücke gegen zwei ganze Staffeln an. Deswegen hier die Wertung auf Minuten umgerechnet: ★★★☆☆ macht 3,15. Gerade von Plastic Planet hatte ich mir viel mehr erwartet, Blut, Schweiß & T-Shirts war viel besser als mein Vorurteil. Es zeigt sich bei den heutigen Beispielen, dass Dokumentationen ganz unterschiedliche Ansprüche bedienen. Schlecht wird es dann, wenn die Welt zu einfach erklärt werden soll und aus Dokumentationen Kolumnen werden. Einfach erklären heißt nicht es sich einfach zu machen und komplex ist nicht gleich kompliziert.


  1. [1]im übertragenen Sinne
  2. [2]Damit das Ganze auch Spaß macht, gibt es dann nur zwischen den Filmchen hier die Aktualisierungen. Und weil ich noch versuchen werde die passenden Links rauszusuchen, kommt nach einem halbstündigen Film nicht schon nach 30min 5s der nächste.
  3. [3]Das Vorschaubild lässt Schlimmes vermuten.
  4. [4]Ja, die Plastiktüten sind das größte Problem. Leider gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die zu bequem sind eine Mehrwegtragetasche mitzunehmen, und leider viel zu wenige Wirtschaftszonen, in denen Plastiktüten an der Kasse etwas kosten müssen. In Zentralamerika wird man sogar teilweise genötigt Plastiktaschen mitzunehmen, auch wenn man eine Tragetasche dabei hat. Dann wird die Ware halt ins Plastik und dann in die Tragetasche gepackt. Manche der Plastiktaschen benutzen die Menschen dann als Müllbeutel, doch die meisten enden in der Landschaft.
  5. [5]Die Mischungen werden zum größten Teil in Deutschland entwickelt und selbst wenn nicht, ist eine Analyse von PET jetzt nicht die große technische Herausforderung für ein Prüflabor.
  6. [6]…die Frau vom WWF einmal ausgenommen. Denk denn keiner an die TierBABYS!!!1!
  7. [7]Schönes ironisches Moment: Boote trinkt Limo aus der Plastikflasche und schaut auf Plastikberge, angeschwemmt auf einer japanischen Insel.
  8. [8]Dokuthek: Wann Sie wissen, dass es dem Autor nicht ums Dokumentieren geht: wenn er mit dem Megaphon den Besuchern auf der Kunststoffmesse “Wussten Sie, dass uns die Industrie als Versuchskaninchen missbraucht?” ins Gesicht schreit, spätestens aber, wenn er im Supermarkt Warnhinweise auf die Verpackungen klebt. Oder aber auch, wenn er sich freut, dass auf dem Grab vom Opa, dem Plastikpionier, keine Plastikblumen mehr stehen.
  9. [9]aber nur die, die nicht seit der letzten Folge (also normalerweise: seit der letzten Woche) alles vergessen haben
  10. [10]Na ja, fast. Kleiner großer Makel: Die Übersetzer halten von Mathematik nicht allzu viel und wechseln die Umrechnungsfaktoren für Währungen und Entfernungen munter wie die Sweatshops die Kinder
  11. [11]Ich schreibe siebenmal ‘man’ und meine siebenmal natürlich mich. Aber die Beschreibung hätte wohl anders nicht funktioniert.
  12. [12]Schönstes ZAZ-Zitat des Abends: Während Hape im Tower zu London vollformatig in die Kamera reportiert, huscht eine kleine, graugelockte Frau mit unifarbenem Kleid und zwei Hunden an der Leine die Treppe hinauf.
  13. [13]und kann es damit nicht retten.
  14. [14]Es sind dann wohl doch “nur” 223 min/d und nicht 255, wie ich gestern gelesen hatte.

Kommentare zu "VonFernSehTag {2}"

  1. Zu Punkt 2. muss ich als überzeugter GEZ- und ÖRR-Gegner dann wohl Stellung beziehen:
    Ist mir egal.
    Und sogar wenn die das beste Fernsehprogramm auf der Welt machen und unterhaltsamer und informativer wären als Internet und Joe Abercrombie zusammen würde ich es noch für unerträglich und rundum gestört halten, dass Menschen gezwungen werden, gegen ihren Willen einen öffentlichen Fernsehsender zu finanzieren.
    Ich mein ja nur.

  2. Ich nehme an, Sie vertreten Ihren Punkt dann genauso konsequent beim Straßennetz, bei Parks und Sportstätten und allen weiteren öffentlichen Gemeinschaftsprojekten, sogar, wenn die die besten Parks und Straßen auf der Welt machen.

  3. Sie irren.

  4. Wobei? Bei der Konsequenz?

  5. Bei der Idee, dass ich dieselbe Meinung in Bezug auf alle öffentlichen Gemeinschaftsprojekte vertrete.

  6. Ich finde das ja ganz fabelhaft; so muß ich nicht selbst fernsehen. Danke!
    Plastic Planet habe ich nicht gesehen, aber ich verfolge seit einiger Zeit das Experiment einer österreichischen Familie, auf Plastik zu verzichten. Das scheint mir sehr spannend (und sehr nötig).

  7. Ja, das Experiment stammt ja vom Film ab. Der WDR hat 2008 eine Familie ohne Sachen aus China leben lassen. Das läuft ja fast auf dasselbe hinaus. Die Filme dazu sind natürlich brav depubliziert und das Textarchiv gibt es erst seit 2010.

    (Frag mich nicht, wo dein Kommentar war, aber er ist erst vor 20 min bei mir aufgetaucht. Tut mir leid.)

  8. … und jetzt finde ich die Antwort auf den Kommentar verspätet; pardon! Ich weiß, daß das Experiment für den Film gestartet wurde; nun hat es aber doch eine eigene Dynamik entwickelt. Mir imponiert das sehr, dieses Schwimmen gegen den Strom.

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