Wer nicht schwimmen kann, muss halt übers Wasser gehen.

Mein Kommentar zum Beitrag “Gefangen zwischen Leistungsschutzrecht und Zensurdebatte” im iPhone-Blog:
(R. korrigiert)

Die Darstellung der Verleger (durch ihre Blätter) beleidigt meinen Intellekt. Das ist genauso als wenn ich winters unbedingt Erdbeeren essen wollte und dann im Nachhinein die peruanischen Bauern verantwortlich machen würde, dass die Dinger 10.000 km unterwegs waren und daher jede jetzt ein ganzes Schwimmbecken CO2 am Stiel kleben hat.

Sie tun mir ja so verdammt nicht leid. Wenn mir die restriktive Prüderie von Apple nicht in den Kram passt, dann boykottiere ich halt den blöden App-Store. Wären die Seiten der großen deutschen Blätter halbwegs vernünftig gesetzt und auf den verschiedenen mobilen Geräte gut zu betrachten (so mit Alternative zum Flash-Diagramm, Bildauflösungen, die dein Smartphone nicht in die Knie zwingen, sauberem Quelltext, …), würden auch die Applejünger mal auf dem Webangebot vorbeischauen.

Nebenbei soll es auch noch Leute geben (ich kenne mindestens einen), die einfach gute Beiträge lesen/hören/sehen wollen. Und der Beitrag ist ja nicht lesenswerter, wenn er in einer App steckt.

Alles in allem geht es doch nur um Bequemlichkeit. Den Verlegern fehlt einfach der Mut sich der Gegenwart zu stellen oder gar in die Zukunft zu sehen. Internet essen Gewinne auf.

Ich kenne Legionen von Schülern und Studierenden, die heute Artikel lesen, reflektieren, kommentieren und weiterverarbeiten, deren Druckausgabe sie nie-nie-niemals gekauft hätten. Jetzt müssen die Silberlocken eigentlich nur noch ihre neue Leserschaft dort abholen, wo sie ist: in der Gegenwart. Aber dafür brauchts halt mehr graue Zellen als Haare.

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